Covid-⁠19 Schweiz

Informationen zur aktuellen Lage, Stand 22. November 2022

Die Kennzahlen werden jeden Dienstag um 15:30 Uhr aktualisiert.

Spitalkapazitäten,Bern

Intensivstationen (IS)

Die Kapazitäten der mehr als 150 Spitäler und Kliniken der Schweiz erhebt der Koordinierte Sanitätsdienst (KSD) über das Informations- und Einsatzsystem (IES). Der KSD, das BAG, die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) und der Verband H+ Die Spitäler der Schweiz haben gemeinsam die zu erhebenden Daten festgelegt.

Die Intensivmedizin ist eine medizinische und pflegerische Behandlung, die auf unterschiedliche, technisch hochkomplexe Geräte (Intensivstationen) angewiesen ist und einer engmaschigen Betreuung durch spezialisierte Teams bedarf. Neu kann der gewünschte Zeitraum mit dem Schieberegler unter der Grafik ausgewählt werden.

Auslastung in Prozent

Intensivstationen (IS), Bern, 21.11.2022

Die hier veröffentlichten Daten basieren auf Meldungen, die Akutspitäler und Kliniken mit Intensivstationen im Informations- und Einsatzsystem (IES) dem KSD übermittelt haben. Die gemeldeten Werte der Spitäler bleiben maximal 7 Tage gültig, sofern diese nicht aktualisiert werden.
Aufgrund der unterschiedlichen Meldezeiten und -abläufe können die hier dargestellten Zahlen von den Zahlen anderer Institutionen abweichen. Aufgrund von mathematischen Rundungen kann es sein, dass die Summe der Prozentzahlen nicht genau 100% ergibt.
Auslastung gesamt Covid-⁠19 Non-⁠Covid-⁠19 Freie Betten
Schweiz Total: 81675,6%6175,4%4470,2%57324,4%199
Aargau Total: 4687%408,7%478,3%3613%6
Appenzell Ausserrhoden Total: 650%30%050%350%3
Appenzell Innerrhoden Keine Intensivstationen (IS)
Basel-⁠Land Total: 1471,4%100%071,4%1028,6%4
Basel-⁠Stadt Total: 5269,2%363,8%265,4%3430,8%16
Bern Total: 8967,4%607,9%759,6%5332,6%29
Freiburg Total: 2450%1212,5%337,5%950%12
Genf Total: 3969,2%270%069,2%2730,8%12
Glarus Total: 650%30%050%350%3
Graubünden Total: 1752,9%911,8%241,2%747,1%8
Jura Total: 633,3%216,7%116,7%166,7%4
Luzern Total: 4577,8%354,4%273,3%3322,2%10
Neuenburg Total: 1060%610%150%540%4
Nidwalden Total: 580%40%080%420%1
Obwalden Keine Intensivstationen (IS)
Schaffhausen Total: 825%20%025%275%6
Schwyz Total: 1361,5%80%061,5%838,5%5
Solothurn Total: 1681,2%1312,5%268,8%1118,8%3
St. Gallen Total: 4060%240%060%2440%16
Tessin Total: 5763,2%365,3%357,9%3336,8%21
Thurgau Total: 2889,3%253,6%185,7%2410,7%3
Uri Total: 616,7%10%016,7%183,3%5
Waadt Total: 8888,6%785,7%583%7311,4%10
Wallis Total: 2080%1610%270%1420%4
Zug Total: 850%40%050%450%4
Zürich Total: 17394,2%1635,2%989%1545,8%10
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Quelle: KSD – Stand: 22.11.2022, 08.33h

Zeitliche Entwicklung der Auslastung

Intensivstationen (IS), Bern, 30.03.2020 bis 21.11.2022

Die Balken in der Darstellung der absoluten Werte zeigen die tatsächlich gemeldete Kapazität und Belegung der Intensivstationen. Der 15-⁠⁠Tagesschnitt (Durchschnitt der 7 Tage zuvor bis 7 Tage danach) und die prozentuale Auslastung basieren auf einer anderen Berechnungsgrundlage. Die gemeldeten Werte der Spitäler bleiben maximal 7 Tage gültig, sofern diese nicht aktualisiert werden. Der 15-⁠⁠Tagesschnitt stellt daher eine möglichst genaue Schätzung der effektiven Kapazität und Belegung dar. Die Datenlage vor November 2020 ist teilweise unvollständig und entsprechend mit Vorsicht zu interpretieren. Aufgrund von mathematischen Rundungen kann es sein, dass die Summe der Prozentzahlen nicht genau 100% ergibt.

Neu kann der gewünschte Zeitraum mit dem Schieberegler unter der Grafik ausgewählt werden.

15-⁠Tagesschnitt
Covid-⁠19
Non-⁠Covid-⁠19
Freie Betten

Betten

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Quelle: KSD – Stand: 22.11.2022, 08.33h

Zertifizierte und Ad-⁠hoc-⁠Betten

Intensivstationen (IS), Bern, 30.03.2020 bis 21.11.2022

Für die Anzahl der zertifizierten Betten auf Intensivstationen sind die erforderliche Personalausstattung, die räumlichen Anforderungen und die technische Ausrüstung massgeblich. Die Zertifizierung erfolgt durch die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI).

Die Anzahl «Zertifizierte Betten» entspricht voll belegten Intensivstationen. Kurzfristige Schwankungen dieser Zahl resultieren aus Meldelücken. Die Schwankungen haben bezüglich Patientenversorgung keine Konsequenzen. Spitäler können frei entscheiden, ob sie alle oder nur Teile ihrer zertifizierten Betten betreiben, solange sie im Jahresdurchschnitt mindestens 60 Prozent der zertifizierten Betten belegen.

«Ad-⁠hoc-⁠Betten» sind zusätzliche Behandlungsplätze ausserhalb der zertifizierten Räume. Die Betreuung der Patientinnen und Patienten erfolgt mithilfe von anderem Fachpersonal aus Bereichen wie zum Beispiel der Anästhesie. Die Zahl entspricht den durch die Spitäler gemeldeten und aktuell betriebenen, aber nicht zertifizierten Intensivbetten. Der Betrieb von Ad-⁠hoc-⁠Betten ist nur in Katastrophen- oder anderen ausserordentlichen Situationen erlaubt. Betreibt ein Spital ausserhalb einer solchen Situation Ad-⁠hoc-⁠Betten, dann verliert die betreffende Intensivstation ihre Zertifizierung.

Das «Total betriebene Betten» setzt sich zusammen aus der Summe der betriebenen zertifizierten und der betriebenen Ad-⁠hoc-⁠Betten. Dabei handelt es sich um die durch die Spitäler gemeldeten Betten auf Intensivstationen, in denen Patientinnen und Patienten mit verfügbarem, qualifiziertem Fach- und anderem Personal in Kombination von Schichtdienst und Sondereinsätzen behandelt werden können.

Die gemeldeten Werte der Spitäler bleiben maximal sieben Tage gültig.

Neu kann der gewünschte Zeitraum mit dem Schieberegler unter der Grafik ausgewählt werden.

Zertifizierte Betten
Betriebene zertifizierte Betten
Betriebene Ad-⁠hoc Betten

Betten

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Quelle: KSD – Stand: 22.11.2022, 08.33h